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Sachbezug

Grundsätzlich können allen Mitarbeitern Sachwerte oder Warengutscheine statt Barlohn zur Verfügung gestellt werden (§8 Abs.2 EStG R8.1 LStR 2011).

Der bekannteste Sachbezug ist wohl der Tank- bzw. Benzingutschein. Eleganter und attraktiver für Ihre Arbeitnehmer ist aber unsere Shopping Card. Mit ihr können Ihre Mitarbeiter nach Herzenslust bei ausgesuchten Partnern einkaufen, von Amazon bis Saturn ist für jeden etwas dabei.

Vorteile aus der verbilligten Abgabe von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer unterliegen grundsätzlich der Lohnbesteuerung. Zur Vereinfachung ist in § 8 Abs. 2 EStG eine Kleinbetragsregelung enthalten, die die Bagatellvorteile aus Sachbezügen nicht der Lohnsteuer unterwirft. Unabhängig davon, ob es sich um eine Zuwendung im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers oder um Annehmlichkeiten handelt, unterliegen danach die Vorteile aus Sachbezügen generell nicht mehr der Lohnsteuer, wenn der geldwerte Vorteil im Monat insgesamt nicht über 44 EUR ( inkl. USt ) liegt. Diese Regelung ergänzt die Bestimmungen zu nicht steuerpflichtigen Aufmerksamkeiten bzw. Annehmlichkeiten . Der Gesetzgeber wollte mit dieser Freigrenze Streitigkeiten zwischen der Finanzverwaltung und dem Steuerzahler vermeiden.

Durch die Bagatellgrenze sind z.B. auch Rabatte begünstigt, die nicht unter § 8 Abs. 3 EStG fallen, weil sie der Arbeitnehmer im Rahmen seines Dienstverhältnisses von dritter Seite erhalten hat. Typische Anwendungsfälle dürften die Vorteile aus der unentgeltlichen Bewirtung bei Geschäftsleitungssitzungen sein.
Die Bagatellgrenze ist ausschließlich auf Sachbezüge anzuwenden, die nach § 8 Abs. 2 S. 1 EStG bewertet werden (Einzelbewertung).